Weitere Ideen für Vergabekriterien

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10 thoughts on “Weitere Ideen für Vergabekriterien

  1. A.Rüdiger schreibt:
    Hallo,
    eine Idee für die Dachbegrünung, die zusätzlich die Abwärme-Eigennutzung ermöglicht und die ökologische Gesamt-Flächeneffizienz des Rechenzentrumsareals erhöht: Auf dem (Flach)dach entweder Aquapoenie- oder Gewächshausanlagen (z.B. Kräuter, Salat, Medizinalhanf oder andere Heilpflanzen). Abwärme kann die heizen, Tageslicht vorhanden, zusätzliche Einnahmemöglichkeit für den Betreiber des RZ oder Vermietung an Gärtnerei. Zugang über außen (Treppe/Außenaufzug), damit Sicherheit des RZ gewahrt bleibt. Bewässerung mit Regenwasser – Aquapoenie (Fische plus Pflanzen) beruht sowieso auf geschlossenen Wasserkreisläufen mit Temperaturen, die relativ wärmebedürftige Fische brauchen. Könnte gut zusammenpassen. Besser als reine Dachbegrünung, da produktiver. Es gibt in Deutschland schon Ansätze in dieser Richtung, allerdings in der Fläche, nicht auf dem Dach. Befreit von Standortzwängen bei der Abwärmenutzung, da Nutzung auf eigenem Gelände. Entspricht der Tendenz, dass Städte etwas zu ihrer eigenen Nahrungsmittelversorgung beitragen sollen. Verringert die Kühllast im Gebäude (begrünte Dächer sind bei Sonneneinstrahlung bis 30 Grad kälter als Asphalt- oder Betondächer, Angabe stammt aus Ausstellungskatalog zum Thema Gebäudebegrünung aus Frankfurt).
    Zum Thema Nickel-Zink: Siehe Wyoming Hyperscale Whitebox (in Suchmaschine eingeben).

  2. Netzersatzanlagen sollten mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden, z.B. Synthetische HVO100.
    + Der rechtliche Rahmen sollte geprüft werden.

    • das ist m.E. nur sinnvoll, wenn die synthetischen Kraftstoffe in ausreichenden Mengen verfügbar und die CO2-Bilanz (einschließlich Herstellungsprozess) wirklich besser ist.

  3. Es sollte eine Pflicht zur Nutzung versiegelter Fläche mit Photovoltaik geben.
    + Die baurechtlichen Anforderungen sollten geprüft werden.

  4. Es sollte ein Kriterium geben, das über die Nutzung von Regenwasser Auskunft gibt und Anreize setzt, Regenwasser nicht in die Kanalisation einzuleiten.

  5. Es sollte ein Kriterium geben, das über den Lebenszyklus des RZ Auskunft gibt und Anreize setzt, die graue Energie des Gebäudes zu minimieren.

  6. Die Nutzung eines geschlossenen Kühlsystems mit Wasser als Kältemittel, sollte gegenüber einem Offenen oder adiabatischen Systems, mit Verbrauch des Kühlmittels, belohnt werden.

  7. Der Bitkom empfiehlt ein flexibles Bewertungssystem mit dynamischen Kriterien aufzubauen. So könnte durch das Erreichen einer Mindestpunktzahl eine Zertifizierung ermöglicht werden. Zudem sollten bestimmte für den Betreiber nur teilweise erfüllbare Kriterien mit anderen, eventuell zusätzlichen Maßnahmen kompensiert werden können.

    Der Bitkom empfiehlt außerdem, dass sich der Blaue Engel an bereits bekannte und etablierte Standards für Energieeffizienzmaßnahmen wie z. B. den Best Practice Guidelines for the EU Code of Conduct on Data Centre Energy Efficiency orientiert.

  8. – Bei neuen NEAs muss die Vorwärmung über Abwärmenutzung erfolgen, bspw. Wärmepumpen (,sofern solche verbaut sind).
    – Für neue NEAs ist die Freigabe synthetischer Kraftstoffe verpflichtend, z.B. HVO. (Erstmal nicht der Einsatz, sondern die nur die Freigabe des Herstellers)
    – Die Motoren neue NEA-Anlagen sind schadstoffarm zu realisieren.
    – Neue NEA-Anlagen sind mit einer Stickoxid-Nachbehandlung (z.B. AUS32/Adblue) zu realisieren.
    – Berücksichtigung von Lebenszykluskosten gemäß ISO/IEC TS 22227-7, 8.6 Product lifecycle management. Product Carbon Footprint (DIN EN ISO 14067) berücksichtigen

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