3.2.1 Messkonzept technische Gebäudeausrüstung (TGA)

Mehrere Anforderungen dieses Umweltzeichens setzen ein Monitoring der eingesetzten Technik und die Messung mehrerer Parameter voraus. Um eine hohe Datenqualität zu gewährleisten, werden daher ein Messkonzept und eine geeignete Datenverwaltung benötigt.

Es muss ein Anlagenschema des Rechenzentrums für elektrische Energie und Kälte vorgelegt werden, in dem die Messpunkte bzw. Zähler zur Erfassung der erforderlichen Daten dargestellt werden. Die Systemkomponenten des Rechenzentrums, die im Anlagenschema enthalten sein müssen, die Anordnung der Messpunkte und deren Bezeichnung sollen sich dabei an Abbildung 1: Messkonzept elektrische Energie und Abbildung 2: Messkonzept Kälte im Anhang A.1 dieses Vergabedokuments orientieren.

Nachweis

Der Antragsteller legt als Anlage x ein Anlagenschema vor, in dem die relevanten Messpunkte eingezeichnet sind und mithilfe dessen der Auditor nachvollziehen kann, wie die erforderlichen Daten erhoben wurden.


A.1 Messkonzept

Abbildung 1: Messkonzept elektrische Energie

Abbildung 2: Messkonzept Kälte


Alte Version (Stand: Mai 2022)

Mehrere Anforderungen dieses Umweltzeichens, die einen Beitrag zur effizienten Nutzung von Energie und Ressourcen beitragen, setzen ein Monitoring und die Messung etlicher Parameter voraus. Um eine hohe Datenqualität zu gewährleisten, werden ein Messkonzept und eine geeignete Datenverwaltung benötigt. Das Messkonzept muss folgende Informationen beinhalten:

  • Anlagenschema für Strom und Kälte
  • Benennung der Messpunkte/Zähler im mitgelieferten Anlagenschema

Die Messpunkte sind in Abbildung … im Anhang … dargestellt. (Folgt in Kürze [Anm. d. Red.])

Nachweis

Das Anlagenschema ist dem Antrag beizufügen. Das Messkonzept ist zu beschreiben.

10 thoughts on “3.2.1 Messkonzept technische Gebäudeausrüstung (TGA)

    • + Damit lässt sich überprüfen, wann frei gekühlt wird.
      – Die Effizienz der Kühlung wird in einem separaten Kriterium adressiert.

  1. Das Notstromaggregat sollte als Messpunkt hinzugefügt werden.
    + Dann kann man sicher sein, dass es sich um eine kleine Menge Energie handelt.
    – Da es sich um eine kleine Menge handelt, ist der Aufwand eines Zählers zu hoch.

    • Die Energiemengen aus der NEA sind derzeit zwar gering, das könnte sich aber ändern, wenn die Stabilität der Netzversorgung in D nachlässt…

  2. Details der Messung (Messfrequenz, manuelle/automatische Erfassung) sollten vorgegeben werden.
    + Manuelle Erfassung ist fehleranfällig und sollte deshalb ausgeschlossen werden.
    – Da Energieverbräuche gemessen werden, spielt die Frequenz keine Rolle. Sie muss den Zeiträumen der Berichterstattung entsprechen

  3. Die Detailtiefe der Zeichnung des Anlagenschemas sollte vorgegeben werden.
    + Übersichtlichkeit und Eindeutigkeit erleichtern das Audit.

  4. Die Vorerwärmung der Netzersatzanlage sollte als Beispiel für sonstigen Strombedarf explizit genannt werden.
    + Die NEA wird leicht vergessen.

    • Das Vorwärmen der NEA sollte im Regelfall über Wärmepumpen über die Abwärme aus dem RZ erfolgen. Lokale Ausnahmen sind grundsätzlich möglich, sollten aber beschrieben werden.

  5. – Empfehlung Messkonzepte erstellen nach Anforderungen der Reihe ISO/IEC 30134-x (EN50600-4-x)
    – Empfehlung zur Ergänzung eine Energiemessstelle für die Netzersatzanlage
    – Alle Energiequellen sind mit Energie-Messstellen auszustatten
    – Sofern keine automatisierte Energiemessstelle für Netzersatzanlagen (NEA) vorhanden ist, sind im BE-Bericht die Energielieferung im Berichtszeitraum zu vermerken. (Anmerkung: Nach unserer Erfahrung hat jede Netzersatzanlage eine Steuerung, welche u.a. die Energiewerte protokolliert und an der man somit die Energiewerte am Anfang und am Ende des Berichtszeitraums ablesen kann.)

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